Empfehlungen

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Hier stellen wir unsere derzeitigen persönlichen Lieblingsbücher vor.

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Aktuelles

Die 14-jährige Billie wächst mit ihrer Mutter in einer Hochhaussiedlung in der Großstadt auf. Die Mutter versucht zwischen zwei Jobs, ihrer Tochter ein schönes Leben zu ermöglichen und gemeinsam träumen sie vom Urlaub in Frankreich. Als dann plötzlich die ungarische Großmutter vor der Tür steht, zerplatzt dieser Traum wie eine Seifenblase. Billie ist wütend auf ihre Oma, die sie nicht kannte und die plötzlich ihr Leben auf den Kopf stellt.
In diesem Sommer verliert Billie nicht nur ihr schönes Leben mit der Mutter und ist plötzlich auf sich allein gestellt. Sie begibt sich auf eine Reise, um Antworten auf Fragen zu bekommen, die sie ihrer Mutter nicht mehr stellen kann.
Ein Roman irgendwo zwischen Alina Bronsky und Benedict Wells, mich hat Billies Schicksal zutiefst bewegt und ich wünsche ihr noch sehr viel mehr Leserinnen und Leser!

Das Buch "22 Bahnen" von Caroline Wahl steht auf einem Tresen.

Tilda studiert Mathe und jobbt an der Supermarktkasse. Abends geht sie gern ins Freibad, schwimmt 22 Bahnen, taucht auf den Grund und versucht, ihren Alltag zu vergessen.

Zu Hause kümmert sie sich liebevoll um ihre kleine Schwester Ida, denn ihre Mutter ist alkoholkrank und das Zusammenleben mit ihr ist die Hölle. Tilda versucht, die Mutter zu ersetzen und gleichzeitig die Schwester zu schützen.

Alles, was ihre Freunde und Kommilitonen machen – feiern, reisen, Pläne schmieden, ihr Jungsein genießen – erlaubt sie sich nicht. Doch eines Tages ist Viktor da, der auch eine Last trägt und plötzlich scheint das Leben Möglichkeiten zu bieten.

„22 Bahnen“ ist ein toller Roman über das Erwachsenwerden, über Familie, Liebe und Zusammenhalt.

Aktuelles

30 Tage untertauchen – 3 Millionen Dollar Preisgeld einstreichen

Das klingt verlockend, oder nicht? Die junge Bibliothekarin Kaitlyn bewirbt sich als Probandin für das neue Überwachungssystem der US Geheimdienste und wird tatsächlich ausgelost. In den nächsten 30 Tagen heißt es, zu verschwinden, für den Überwachungsstaat nicht auffindbar sein. Der Medienmogul Cy Baxter ist unterdessen mithilfe von Drohnen und VR Brille ganz nah dran, bis in die Schlafzimmer der Teilnehmer schafft er es mit seiner Technik.
Schnell wird klar, dass es nicht das Geld ist, das Kaitlyn lockt. Und ganz so leicht zu finden ist sie auch nicht…

Der erste Thriller von Anthony McCarten über die Möglichkeiten des Überwachungsstaates ist atemlos spannend und zeigt auf, warum wir unser Smartphone doch öfter mal in den Flugmodus versetzen sollten, falls uns unsere Privatsphäre überhaupt noch etwas wert ist.

Zur See

Familie Sander bewohnt das schönste Haus auf der Nordseeinsel. Ein Kapitänshaus mit Reetdach und einem Zaun aus Walknochen. 300 Jahre lang fuhren die Männer zur See, doch das ist jetzt vorbei.

Dörte Hansen beschreibt in ihrem neuen Roman das Leben auf den Nordseeinseln durch den Tourismus und die veränderte Situation der Fischer und ihrer Familien. Hat man anfangs die Gäste noch mit offenen Armen empfangen, so zeigen sich jetzt auch die Probleme die mit den vielen Touristen auf die Inselbewohner zugekommen sind. Die Inselbewohner können sich das Leben auf ihrer Insel nicht mehr leisten. Wird ein Haus verkauft, so erwirbt es in der Regel kein Einheimischer.

Auch Hanne Sander hat in der Anfangszeit die Kinderzimmer für die Touristen geräumt. Im Sommer mussten die 3 Kinder in die Abstellkammer umziehen und sich ansonsten möglichst unsichtbar machen. Das ist jetzt vorbei. Hanne vermietet nicht mehr und die Kinder sind schon lange erwachsen und nicht alle sind zufrieden mit dem Leben auf der Insel.

Auch der dritte Roman von Dörte Hansen hat mich begeistert. Sie trifft wieder einmal genau den richtigen Ton und lässt ihre Protagonisten lebendig werden, man glaubt die Personen schon einmal getroffen zu haben. Und die Sehnsucht nach dem Meer und den Inseln können wir Norddeutsche wohl auch bestens nachempfinden.

Eine Frage der Chemie

Elizabeth Zott ist eine starke Frau, die man sofort ins Herz schließt. Als Chemikerin wurde ihr der Zugang zur Promotion versperrt, ihre Liebe zu einem bekannten Wissenschaftler in den Dreck gezogen und plötzlich ist sie auch noch alleinerziehende Mutter. Trotz vieler Rückschläge geht sie unbeirrbar ihren Weg und motiviert schließlich als unkonventionelle Fernsehköchin viele Frauen auf dem Weg fort vom bloßen Hausfrauendasein. Garmus erzählt mit einigem Witz über eine Frau, der man selbst gern begegnen möchte.