Empfehlungen

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Hier stellen wir unsere derzeitigen persönlichen Lieblingsbücher vor.

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Der gute Hirte

Der gute Hirte

“Der Gute Hirte” von Cornelius Hartz bildet den Auftakt zu einer neuen norddeutschen Krimireihe. Der LKA-Ermittler Taifun Çoban aus Kiel ermittelt in einem Fall, in dem auf einer Baustelle eine Leiche auftaucht. Zur Seite gestellt ist ihm der Polizist Wernersen und Fanta Braun, eine Ermittlerin aus Ratzeburg. Taifun Çoban ist eine interessante Figur mit viel Entwicklungspotenzial, der Krimi ist gut konstruiert und psychologisch raffiniert.

Der Papierpalast

Der Papierpalast

Elle wacht früh auf, als alle anderen noch schlafen. Die Spuren vom Abend gestern sind noch da. Dem Abend an dem sie sich von der Familienfeier weggeschlichen und mit ihrem Jugendfreund geschlafen hat. Es ist ein warmer Augusttag, der darauf hinauslaufen wird, dass Elle sich entscheiden muss. Zwischen dem was hätte sein können und dem was ist.
Währenddessen blicken wir auf Elles Leben zurück, auf Liebe, Schmerz, Verlust und Sehnsucht.
Durch Rückblenden erzählt Miranda Cowley Heller die Geschichte von Elle, von ihrer Familie und von ihrem Jugendfreund Jonas.
Das Buch ist schön geschrieben und kommt erst scheinbar leicht daher. Im Laufe des Romans tun sich aber Abgründe auf, die spannend verpackt dafür sorgen, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. So schnell lässt einen diese Geschichte nicht locker.

Emerald Witches. Ahnenmond

Emerald Witches. Ahnenmond

Seoul wird von sieben Hexenzirkeln regiert. Als allerdings der Ahnenmond aufsteigt, geht die Herrschaft des stärksten Zirkels zu Ende. Um eine Nachfolge zu finden, tritt je eine Hexe aus jedem Zirkel in einem Kampf gegeneinander an. Die junge Hexe Hana aus dem Smaragd-Zirkel möchte an diesem Kampf teilnehmen, wird jedoch wegen eines verhängnisvollen Kusses mit dem Dämonen Bobby ausgeschlossen. Zum Glück für sie, denn eine der Hexen hintergeht ihre Konkurrentinnen und schickt alle sechs in den Tod.
Hana flieht, allerdings muss sie dem zwielichtigen Bobby vertrauen, um zu überleben.

Laura Labas hat wieder eine gelungene Urban-Phantasy-Geschichte geschrieben. Dafür ist sie sogar nach Seoul gereist, um ein wirklich realistisches Setting aufzubauen. Sehr gelungen!
Durch ihren flüssigen und bildlichen Schreibstil führt sie uns durch die Geschichte und die Straßen von Seoul. Es ist sehr schön geschrieben und einfach, sich in die Geschichte hineinzuversetzen.
Labas lässt koreanische Begriffe mit einfließen, die man hinten in einem Glossar nachschlagen kann. Meiner Meinung nach werden die meisten Begriffe aber im Zusammenhang erklärt.
Ein sehr gelungener Spannungsaufbau, tolles Setting und außergewöhnliche Geschichten zwischen Hexen und Dämonen lassen einen das Buch kaum aus der Hand legen.

Zur See

Zur See

Familie Sander bewohnt das schönste Haus auf der Nordseeinsel. Ein Kapitänshaus mit Reetdach und einem Zaun aus Walknochen. 300 Jahre lang fuhren die Männer zur See, doch das ist jetzt vorbei.

Dörte Hansen beschreibt in ihrem neuen Roman das Leben auf den Nordseeinseln durch den Tourismus und die veränderte Situation der Fischer und ihrer Familien. Hat man anfangs die Gäste noch mit offenen Armen empfangen, so zeigen sich jetzt auch die Probleme die mit den vielen Touristen auf die Inselbewohner zugekommen sind. Die Inselbewohner können sich das Leben auf ihrer Insel nicht mehr leisten. Wird ein Haus verkauft, so erwirbt es in der Regel kein Einheimischer.

Auch Hanne Sander hat in der Anfangszeit die Kinderzimmer für die Touristen geräumt. Im Sommer mussten die 3 Kinder in die Abstellkammer umziehen und sich ansonsten möglichst unsichtbar machen. Das ist jetzt vorbei. Hanne vermietet nicht mehr und die Kinder sind schon lange erwachsen und nicht alle sind zufrieden mit dem Leben auf der Insel.

Auch der dritte Roman von Dörte Hansen hat mich begeistert. Sie trifft wieder einmal genau den richtigen Ton und lässt ihre Protagonisten lebendig werden, man glaubt die Personen schon einmal getroffen zu haben. Und die Sehnsucht nach dem Meer und den Inseln können wir Norddeutsche wohl auch bestens nachempfinden.

Die versteckte Apotheke

Die versteckte Apotheke

Nella ist eine Apothekerin in London im 18. Jahrhundert. Durch aus giftigen Kräutern und Pflanzen eigens hergestellte tödliche Arzneien bietet sie Frauen einen Ausweg aus ihren gewalttätigen Ehen an. Eine versteckte Nachricht genügt.


Eines Tages erhält sie eine Nachricht, bei der sich sofort ein ungutes Gefühl einschleicht. Zum abgemachten Zeitpunkt um das Bestellte abzuholen, steht Eliza – ein zwölfjähriges Dienstmädchen, das von ihrer Herrin geschickt wurde – vor der Tür. Nellas
ungutes Gefühl bleibt, trotzdem gibt sie Eliza das Gift und erfüllt den Wunsch mit fatalen Folgen.

Knapp 200 Jahre später: Carolines Mann hat sie betrogen, dabei wollte sie zu ihrem zehnten Hochzeitstag nach London fliegen. Caroline packt trotzdem ihre Sachen und fliegt allein. Beim Mudlarking findet sie eine kleine blaue Apothekerflasche. Ihr Interesse ist geweckt, denn sie hatte schon immer Interesse an englischer Geschichte und ist sogar studierte Historikerin, hat aber ihre Interessen und Wünsche für ihren Mann hinten angestellt. Nun ist Schluss damit!

Der gute Hirte

Der gute Hirte

“Der Gute Hirte” von Cornelius Hartz bildet den Auftakt zu einer neuen norddeutschen Krimireihe. Der LKA-Ermittler Taifun Çoban aus Kiel ermittelt in einem Fall, in dem auf einer Baustelle eine Leiche auftaucht. Zur Seite gestellt ist ihm der Polizist Wernersen und Fanta Braun, eine Ermittlerin aus Ratzeburg. Taifun Çoban ist eine interessante Figur mit viel Entwicklungspotenzial, der Krimi ist gut konstruiert und psychologisch raffiniert.

Der Papierpalast

Der Papierpalast

Elle wacht früh auf, als alle anderen noch schlafen. Die Spuren vom Abend gestern sind noch da. Dem Abend an dem sie sich von der Familienfeier weggeschlichen und mit ihrem Jugendfreund geschlafen hat. Es ist ein warmer Augusttag, der darauf hinauslaufen wird, dass Elle sich entscheiden muss. Zwischen dem was hätte sein können und dem was ist.
Währenddessen blicken wir auf Elles Leben zurück, auf Liebe, Schmerz, Verlust und Sehnsucht.
Durch Rückblenden erzählt Miranda Cowley Heller die Geschichte von Elle, von ihrer Familie und von ihrem Jugendfreund Jonas.
Das Buch ist schön geschrieben und kommt erst scheinbar leicht daher. Im Laufe des Romans tun sich aber Abgründe auf, die spannend verpackt dafür sorgen, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. So schnell lässt einen diese Geschichte nicht locker.

Emerald Witches. Ahnenmond

Emerald Witches. Ahnenmond

Seoul wird von sieben Hexenzirkeln regiert. Als allerdings der Ahnenmond aufsteigt, geht die Herrschaft des stärksten Zirkels zu Ende. Um eine Nachfolge zu finden, tritt je eine Hexe aus jedem Zirkel in einem Kampf gegeneinander an. Die junge Hexe Hana aus dem Smaragd-Zirkel möchte an diesem Kampf teilnehmen, wird jedoch wegen eines verhängnisvollen Kusses mit dem Dämonen Bobby ausgeschlossen. Zum Glück für sie, denn eine der Hexen hintergeht ihre Konkurrentinnen und schickt alle sechs in den Tod.
Hana flieht, allerdings muss sie dem zwielichtigen Bobby vertrauen, um zu überleben.

Laura Labas hat wieder eine gelungene Urban-Phantasy-Geschichte geschrieben. Dafür ist sie sogar nach Seoul gereist, um ein wirklich realistisches Setting aufzubauen. Sehr gelungen!
Durch ihren flüssigen und bildlichen Schreibstil führt sie uns durch die Geschichte und die Straßen von Seoul. Es ist sehr schön geschrieben und einfach, sich in die Geschichte hineinzuversetzen.
Labas lässt koreanische Begriffe mit einfließen, die man hinten in einem Glossar nachschlagen kann. Meiner Meinung nach werden die meisten Begriffe aber im Zusammenhang erklärt.
Ein sehr gelungener Spannungsaufbau, tolles Setting und außergewöhnliche Geschichten zwischen Hexen und Dämonen lassen einen das Buch kaum aus der Hand legen.

Zur See

Zur See

Familie Sander bewohnt das schönste Haus auf der Nordseeinsel. Ein Kapitänshaus mit Reetdach und einem Zaun aus Walknochen. 300 Jahre lang fuhren die Männer zur See, doch das ist jetzt vorbei.

Dörte Hansen beschreibt in ihrem neuen Roman das Leben auf den Nordseeinseln durch den Tourismus und die veränderte Situation der Fischer und ihrer Familien. Hat man anfangs die Gäste noch mit offenen Armen empfangen, so zeigen sich jetzt auch die Probleme die mit den vielen Touristen auf die Inselbewohner zugekommen sind. Die Inselbewohner können sich das Leben auf ihrer Insel nicht mehr leisten. Wird ein Haus verkauft, so erwirbt es in der Regel kein Einheimischer.

Auch Hanne Sander hat in der Anfangszeit die Kinderzimmer für die Touristen geräumt. Im Sommer mussten die 3 Kinder in die Abstellkammer umziehen und sich ansonsten möglichst unsichtbar machen. Das ist jetzt vorbei. Hanne vermietet nicht mehr und die Kinder sind schon lange erwachsen und nicht alle sind zufrieden mit dem Leben auf der Insel.

Auch der dritte Roman von Dörte Hansen hat mich begeistert. Sie trifft wieder einmal genau den richtigen Ton und lässt ihre Protagonisten lebendig werden, man glaubt die Personen schon einmal getroffen zu haben. Und die Sehnsucht nach dem Meer und den Inseln können wir Norddeutsche wohl auch bestens nachempfinden.

Die versteckte Apotheke

Die versteckte Apotheke

Nella ist eine Apothekerin in London im 18. Jahrhundert. Durch aus giftigen Kräutern und Pflanzen eigens hergestellte tödliche Arzneien bietet sie Frauen einen Ausweg aus ihren gewalttätigen Ehen an. Eine versteckte Nachricht genügt.


Eines Tages erhält sie eine Nachricht, bei der sich sofort ein ungutes Gefühl einschleicht. Zum abgemachten Zeitpunkt um das Bestellte abzuholen, steht Eliza – ein zwölfjähriges Dienstmädchen, das von ihrer Herrin geschickt wurde – vor der Tür. Nellas
ungutes Gefühl bleibt, trotzdem gibt sie Eliza das Gift und erfüllt den Wunsch mit fatalen Folgen.

Knapp 200 Jahre später: Carolines Mann hat sie betrogen, dabei wollte sie zu ihrem zehnten Hochzeitstag nach London fliegen. Caroline packt trotzdem ihre Sachen und fliegt allein. Beim Mudlarking findet sie eine kleine blaue Apothekerflasche. Ihr Interesse ist geweckt, denn sie hatte schon immer Interesse an englischer Geschichte und ist sogar studierte Historikerin, hat aber ihre Interessen und Wünsche für ihren Mann hinten angestellt. Nun ist Schluss damit!